8. Rätselraten


Als ich zusah, wie Rose auf Alice' Mini Cooper zuging, war mir so, als ob ich hinter ihr einen roten Lockenkopf aufblitzen sah. Victoria! schoss es mir durch den Kopf. Erschrocken machte ich einen Schritt zur Seite, um hinter Rose zu schauen... aber... da war nichts. Hatte ich mich getäuscht? Ich war mir ziemlich sicher, dass ich etwas gesehen hatte...
War ich etwa schon so verwirrt, dass ich Hirngespinste sah? Ich schüttelte meinen Kopf, um diesen irren Gedanken wieder loszuwerden. Ach, was dachte ich da nur...

Auf der Rückfahrt schwelgte ich in den Erinnerungen der letzten Stunden mit Edward. Die Erkenntnis, dass ich mich in ihn verliebt hatte, wurde mir erst jetzt so richtig bewusst. Es war wirklich wahr... wenn ich nur an ihn dachte, durchflutete mich Freude, ich bekam Herzklopfen und tausend Schmetterlinge tanzten in meinem Bauch. Ich rieb ihn mir träumerisch. Alice warf mir einen schelmischen Blick zu, da sie es bemerkte und ich wohl ein Dauergrinsen im Gesicht hatte. Ich war aber auch gerade richtig glücklich!

Nur Rose wirkte leicht abwesend... mich würde schon interessieren, was sich da zwischen ihr und Emmett abgespielt hatte. Ich meinte, ein gewisses Knistern in der Luft bemerkt zu haben, aber Rose wirkte jetzt nicht unbedingt zufrieden auf mich. Ich wollte sie schon darauf ansprechen, als Alice mich anstupste und den Kopf mit einem Blick auf Rose schüttelte. Aha... sie hatte es also auch bemerkt. Ok... sie würde es uns schon erzählen, wenn die Zeit dafür gekommen war. Ich wollte mir nicht den Kopf über Rose' Verhalten zu zerbrechen. Lieber ließ ich die letzten Stunden mit Edward Revue passieren...

Den Rest des Sonntagnachmittages verbrachten wir zusammen quatschend auf unserem großen gemütlichen Sofa und aßen Eis, während ich ihnen alles über die schreckliche Begegnung mit Victoria erzählte.
Nur ließ ich aus, dass ich kurz der Meinung war, sie heute Morgen noch einmal gesehen zu haben. Das war doch zu verdreht und im Nachhinein war ich mir auch nicht mehr so sicher.

Wir rätselten zusammen, was dieser Auftritt wohl zu bedeuten hatte. Was wollte sie nur von mir? Wenn ich es richtig mitbekommen hatte, wollte sie von mir wissen, wo Jacob war...

„Also Bella, wenn du mich fragst, ist ihr bestimmt Jacob davongelaufen!“, sagte Alice vergnügt zwischen zwei Löffeln Vanilleeis mit Karamellstückchen.

„Das kann ich kaum glauben, er war doch so verrückt nach ihr. Und denk doch nur an die Kleinen, er würde doch nie die Zwillinge Seth und Leah bei ihr lassen. Oder denkst du, dass er sie mitgenommen hat?“ Nachdenklich schaute ich Alice an und stocherte achtlos in meinem Tiramisu-Eis herum.

„Vielleicht hat er ja endlich bemerkt, wie falsch Victoria ist, Liebes. Ich glaube auch, dass Jacob Victoria verlassen hat und wenn es ihm möglich gewesen wäre, hätte er bestimmt seine Kinder auch mitgenommen. Aber vielleicht ist irgendetwas dazwischen gekommen und er musste sie da lassen... ?“
Rose schaute mir traurig in die Augen und aß etwas abwesend und in Gedanken ihr Erdbeersahneeis weiter.

„Ok... aber warum sollte dann ausgerechnet ICH wissen, wo Jacob ist? Ich glaube, ich wäre die Letzte, an die er denken würde.“
Gedankenverloren schaute ich auf meine Hände runter und entdeckte dort mein Eis, welches ich fast vergessen hatte. Ich steckte mir einen Löffel in den Mund und ließ es mir schmecken.

„Das denke ich nicht... wenn Jacob endlich klar geworden ist, was für Fehler er in der Vergangenheit begangen hat. Da kann ich mir schon vorstellen, dass er zu dir Kontakt aufnimmt.“ Forschend schaute mich Alice an. „Er hat sich doch noch nicht bei dir gemeldet, oder?“

„Was... nein! Das hätte ich euch doch nun wirklich als Erstes erzählt. Ich habe seit mehr als vier Jahren nichts von ihm gehört!
Ok, ich muss zugeben... vor diesem Wochenende hätte ich mich wohl auch noch gefreut... aber jetzt... Nein – die Situation hat sich geändert. Jetzt habe ich Edward kennen gelernt... ich habe mich in ihm verliebt!“
Jetzt hatte ich es laut ausgesprochen, und es fühlte sich so richtig an. Sofort fingen die Schmetterlinge in meinem Bauch fleißig an zu flattern. Puh, was für ein schönes Gefühl! „Ich will das nicht vermasseln und lasse es mir auch nicht vermasseln.“

„Sorry, das war auch nur so ein spontaner Gedanke. Aber ich glaube auch, dass du es uns gleich erzählt hättest. Wir habe bis jetzt zusammengehalten, da werden wir das auch noch schaffen. Soll sie nur kommen, diese Victoria! Und wenn sie dann hier vor der Tür steht, bekommt sie es gleich mit drei starken Frauen zu tun.“

Rose schloss mich gleich in ihre Arme und drückte mich fest. „Mach dir keine Sorgen, jetzt bist du nicht mehr alleine. Wie sind da und ich glaube, du kannst auch auf deinen Edward zählen.“
Dann schaute sie mich lächelnd an. Ich glaube, es war das erste Mal, seit wir von Edward zurückgefahren waren, dass sie ein glückliches Gesicht machte. „Stimmt es, Bella? Ist es dir ernst mit ihm... hast du dich wirklich verliebt?“

„Oh ja...“ Amüsiert schaute ich in vier Augen, die gespannt an meinen Lippen klebten. “Es ist heute Morgen passiert. Ich habe wirklich nicht so schnell damit gerechnet. Aber ich hätte wohl doch mehr auf meine Hormone achten sollen. Sobald Edward in meiner Nähe ist, spielen sie total verrückt.“
Ich versuchte mich daran zu erinnern, wie es damals mit Jacob war. Aber ich konnte mich nicht erinnern, dass ich jemals so stark auf ihn reagiert hätte, wie jetzt auf Edward. Damals war alles noch so unschuldig. Aber jetzt...
„Das ist alles wieder so neu für mich, aber auch so richtig! Und ob ihr es glaubt oder nicht... es ist passiert, als er mit meinen Milchkaffee fertig war und ihn mir geben wollte. Schwups... da war es auch schon um mich geschehen...“

Ungläubig wurde ich von meinen besten Freundinnen angestarrt. Alice fand wie immer als erstes ihre Sprache wieder.
„Was... du hast dich wegen einem Kaffee in Edward verliebt?“
Geschockt starrte sie mich an.

Ich verdrehte die Augen und stöhnte auf. „Ach Alice! Natürlich nicht wegen dem Kaffee, aber als ich ihn in so in seiner Küche stehen sah... er mühte sich so ab mit der neuen Kaffeemaschine. Als er sich dann umdrehte und mich ansah... da ist es passiert! Ob du es glauben willst oder nicht.“ Leicht trotzig sah ich sie an.

Da prustete sie los und ließ sich in die Kissen sinken. Nach Luft schnappend japste sie: „Sorry, Bella... sei mir nicht böse... ich finde das super... aber irgendwie... ist das schon lustig!“

Und jetzt fing auch noch Rose an zu lachen. „Oh Bella, du musst ihr schon Recht geben...“

Erst schmollte ich noch ein bisschen rum, aber dann war das Lachen einfach zu ansteckend; und irgendwie hatten sie ja recht, die Situation war nüchtern betrachtet wohl schon etwas komisch und ich stimmte in ihr fröhliches Lachen mit ein.
Warm durchströmte mich meine bedingungslose Zuneigung zu meinen beiden Freundinnen. Dankbar kuschelte ich mich noch tiefer zu ihnen in die Sofakissen und entspannte mich.

Diese düsteren Gedanken über Victoria und Jacob versuchte ich zu verdrängen. Ich wollte mich damit gar nicht beschäftigen...

So verbrachten wir auch den Abend gemütlich vor dem Fernseher, schauten uns alte DVD´s an und mampften nur ungesundes Zeug. Mir war auch schon etwas schlecht, aber das gehörte einfach zu unserem Mädelsabend dazu.
Ich hatte zwar noch Roses Verhalten auf der Rückfahrt im Hinterkopf, aber da es ihr gerade wieder sehr gut zu gehen schien, wollte ich es auch nicht ansprechen und so den schönen Abend ruinieren.

Beim Abspann von `Stolz und Vorurteil´ verabschiedete ich mich gähnend und ging in mein Zimmer, danach schlüpfte ich ins Bad, bevor eine meiner Mitbewohnerinnen schneller war, und machte mich bettfertig.
Dabei bemerkte ich im Badspiegel, dass ich ganz rote Wangen hatte und leicht erhitzt wirkte. Tja... das war auch kein Wunder, ich spielte gerade in Gedanken den Sonntagmorgen mit Edward durch und blieb an unserem stürmischen Kuss im Schlafzimmer hängen.
Da ist es ja mit mir total durchgegangen... Ich stellte mir vor, wie es gewesen wäre, wenn Edward nicht so einen „kühlen“ Kopf behalten hätte... Da wurde mir noch wärmer...

Plötzlich riss mich ein kurzes leises „pip pip“ aus meinen heißen Gedanken. Ich schreckte hoch und überlegte, was das gewesen sein könnte... Oh, dass musste mein Handy sein. Es steckte noch in meiner Tasche, die ich noch gar nicht ausgepackt und nur achtlos in mein Zimmer geworfen hatte.
Schnell lief ich hinüber und kramte neugierig in der kleinen Reisetasche rum, bis ich es natürlich ganz unten aus der hintersten Ecke hervorfischte. Ups... da waren ja zwei neue Kurznachrichten drauf. Oje, die erste war von meiner Chefin Tanya, sie hatte sie sogar schon heute am frühen Nachmittag geschickt.

Die Zweite war von Edward.
Mein Herz klopfte wie verrückt, meine Hand fing an leicht zu zittern und ich bekam weiche Knie. Ich setzte mich auf mein Bett und öffnete voller Vorfreude als erstes seine Nachricht.

Schlaf schön, meine Bella.
Ich vermisse dich.
Wir sehen uns morgen früh in meinem Büro.
Bis dann, dein Edward.

Wärme durchflutete mich. Er vermisste mich... träumerisch starrte ich auf mein Display und konnte mich an seiner Nachricht nicht satt sehen. Ich las sie bestimmt an die 10 Mal, bevor mir einfiel, dass ich ja noch eine zweite SMS hatte. Ich seufzte und öffnete etwas widerwillig die Nachricht von Tanya. Augenblicklich stockte mir der Atem.

Wie ist es gelaufen, Isabella?
Hat er angebissen?
Erwarte Ihren ausführlichen Bericht!
Denali

Oh Mist!

Stöhnend legte ich meinen Kopf in meine Hände. Verzweifelt überlegte ich, was ich jetzt tun sollte....
Diese ganze Sache fing an, mir über den Kopf zu wachsen. Wie hatte ich es bloß geschafft, in so einem großen Schlamassel zu stecken. Ich begann, mich vor und zurück zu wiegen. Dieser blöde Plan von Tanya...
Mist!

Ich hatte zwar von Anfang an vorgehabt, das nicht durchzuziehen, denn ICH wollte ja dadurch die Chance ergreifen und versuchen, von Tanya weg zu kommen. Aber irgendwie fing jetzt mein Plan an, sich in Luft aufzulösen. Ich hatte nie damit gerechnet, dass ich ausgerechnet für diesen Geschäftskunden Gefühle entwickeln würde. Das konnte doch nicht funktionieren.
Völlig durcheinander fing ich an zu schluchzen und rollte mich auf meinem Bett zusammen. Oh Edward...


Die berauschenden Gerüche von Sonne, Gras und wilden Blumen stiegen mir in die Nase. Genießerisch sog ich diesen besonderen Duft ein. Je länger ich ihn entspannt einatmete, desto schneller fühlte ich meine Anspannungen von meiner Seele purzeln. Langsam öffnete ich die Augen und staunte; ich saß auf einer großen blühenden Wiese.
Ich schaute mich um und bemerkte, dass ich mich inmitten einer kreisrunden Lichtung befand, die von dichtem Wald umgeben war. Die Sonne strahlte warm auf mich nieder und ich beobachtete, wie sich ein bunter Schmetterling auf einer blauen Blüte niederließ. Es war so friedlich und still hier... einfach wunderschön.

Da hörte ich, wie mein Name gerufen wurde. Suchend schaute ich mich um und erblickte Jacob, wie er mit einem strahlenden Lächeln auf mich zukam. Zuerst freute ich mich ihn zu sehen und mein Herz machte einen freudigen Hüpfer.
Aber dann fing ich an, mich zu wundern und überlegte, was er hier machte. Irgendwie fühlte es sich... falsch an, dass er hier war.

Mit gerunzelter Stirn stand ich auf, um abzuwarten, was er von mir wollte, als plötzlich Victoria genau hinter ihm auftauchte und ihn von hinten umfasste.
Erschrocken erstarrte ich. Eine dunkle dicke Wolke schob sich vor die Sonne und auf einmal lag ein düsterer Schatten über der Lichtung. Jetzt sah diese Blumenwiese überhaupt nicht mehr friedlich aus, eine Eiseskälte kroch langsam in mir hoch. Wie gelähmt sah ich zu, wie Victoria Jacob fest umklammerte um ihn am Weitergehen zu hindern. Dabei lachte sie hämisch und hatte sichtlich ihre Freude daran, wie er sich in ihrer eisernen Umarmung wand. Er versuchte mit all seiner Kraft, sich von ihr zu lösen, aber es gelang ihm nicht. Und je mehr er sich wehrte, um so grässlicher und lauter wurde ihr Lachen.

Sichtlich verzweifelt suchte Jacob meinen Blick und streckte mir sehnsüchtig seine Arme entgegen. „Bella...!“
Aber schon riss Victoria seinen Kopf zu sich rum. Sie sah mir belustigt direkt in die Augen, ihr Gesicht verzerrte sich und sie entblößte ihre plötzlich spitzen Zähne und biss Jacob grausam in den Hals. Dieser brüllte animalisch auf.

Ich wollte schreien, ihm zu Hilfe kommen, weglaufen.... Aber ich stand völlig regungslos da. Konnte mich nicht bewegen und war so gezwungen, diese unwirkliche Szene vor mir tatenlos mit großen aufgerissenen Augen zu beobachten.
Eiseskälte hatte sich fest um mein Herz gelegt und es wie einen dicken Panzer umschlossen. Ich fror am ganzen Körper und fing an, unkontrolliert zu zittern. Mein Puls hämmerte mir in meinen Adern. Meine Gedanken rasten panisch durcheinander und versuchten verzweifelt, einen Sinn zu erkennen, wo es keinen gab.

Auf einmal spürte ich eine wollige Wärme, die von meinem Bauch ausstrahlte. Ich schaute an mir herunter und bemerkte einen Arm, der sich langsam um meinen Bauch schob. Sofort ließ mein Zittern nach und ich atmete erleichtert auf.
Edward! Jetzt spürte ich diese heilsame Wärme auch an meinen Rücken, wo er sich eng an mich schmiegte. Sehnsüchtig presste ich mich ihm entgegen.
Sobald ich mich wieder richtig bewegen konnte, drehte ich mich um und drückte mein Gesicht fest an seine warme Brust, um dieses schreckliche Bild von Jacob und Victoria nicht mehr sehen zu müssen. Sofort schloss er mich in seine starken Arme und legte seinen Kopf auf meinen.

„Schsch, meine Bella. Alles wird gut!“, flüsterte Edward leise und fuhr dabei beruhigend mit seinen Händen meinen Rücken rauf und runter.

Erst jetzt merkte ich, wie ich schluchzend weinte und die Tränen mir die Wangen herunterliefen. Langsam drehte ich den Kopf, um unter meinen gesenkten tränennassen Augenlidern vorsichtig nach Jacob Ausschau zu halten. Aber was ich dann sah, ließ mich meine Augen staunend aufreißen. Das Bild der beiden sah merkwürdig verschwommen aus, als ob es in dichtem Nebel verschwinden würde. Ich konnte kaum ihre Konturen ausmachen.

Verwundert und fragend schaute ich Edward an. Er schaute mir intensiv in die Augen, senkte seinen Kopf und gab mir einen tiefen und zugleich tröstenden Kuss. Hitze rann mir die Kehle hinunter direkt in mein Herz hinein und sprengte dort den letzten Rest vom Eispanzer. Sofort fing es an, wie wild zu klopfen.

Langsam hoben wir beide unsere Köpfe und ich bemerkte, wie wir im hellen Sonnenlicht standen. Ich schaute mich schnell um und sah, dass Jacob und Victoria nun spurlos verschwunden waren. Die ganze Lichtung lag wieder im vollen Licht und das Gefühl der Ruhe und des Friedens umspülte uns.
Glücklich schaute ich meinen Retter an und meine Gefühle für ihn flossen durch meinen Körper.
Lachend schaute er mich an. Spontan stellte ich mich auf meine Zehenspitzen und gab ihm noch einen warmen Kuss.

Da merkte ich, wie Edward sich versteifte und fröstelte. Sofort hielt eisige Furcht mein Herz fest umklammert. Ich löste mich von ihm und entdeckte hinter ihm Tanya.
Sie schlich sich schnell wie eine Schlange von hinten an Edward ran.
Dort, wo sie über die Blumenwiese ging, hinterließ sie eine hässliche Spur aus verdorrtem Gras und verwelkten Blumen. Dicht hinter Edward blieb sie drohend stehen und fixierte ihn, als wäre er ihre nächste Beute.

Aber bevor sie die Chance hatte, ihre spitzen Giftzähne in seinen Hals zu schlagen, fing ich entsetzt an zu schreien.

„N E I N!!“

Schweißgebadet und atemlos wachte ich auf. Mein Herz klopfte mir wild bis zum Hals. Fahrig versuchte ich mir ungeschickt mein wirres, nasses und klebendes Haar aus dem Gesicht zu streichen.
Sobald ich wieder etwas besser atmen konnte, strampelte ich mir meine durchgeschwitzte Decke vom Körper und lief etwas wacklig auf den Beinen ins Bad. Dort drehte ich mit zitternden Händen den eiskalten Wasserstrahl auf und ließ ihn über meine Handgelenke laufen.

Oh mein Gott... verzweifelt versuchte ich meinen konfusen Traum zu enträtseln. Das war alles so... blutrünstig! Und völlig anders, als meine üblichen Albträume.
Ich ließ meinen Kopf mit der Stirn auf den Waschbeckenrand sinken, während weiter das kühle Nass meinen Puls beruhigte.

1 Kommentar:

  1. Schleudertrauma.
    Das liest sich ja wie eine emotionale Achterbahn.
    Aber herrlich!
    Und ein bisschen mit Jacob ... Danke!
    Wie bei den anderen Kapiteln, macht es Lust auf mehr.
    CB

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