17. Roses Tagtraum

Mit gerunzelter Stirn schaute ich mir die Meterware an, die vor mir auf dem Tisch lag. Heute musste ich die Stoffmuster für die Vorhänge und die dazu passenden Zierkissen für die Romantik-Suiten aussuchen. Vorsichtig rieb ich den weichen Stoff prüfend in meinen Händen. Dieses cremefarbene Leinen war sehr gut und blickdicht... aber mein Blick glitt immer wieder zu dem hauchzarten Satin. Auf dem weißen Stoff rankten kleine, rosafarbene Rosenblüten und Knospen. Seufzend griff ich danach und sah den gestrigen Abend glasklar vor meinem inneren Auge ablaufen…


Nach einem anstrengenden Arbeitstag gönnte ich mir ein langes, heißes Bad. Dazu nahm ich mir ein Glas Rotwein und einen Strauß von Emmetts Rosen mit. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt und auch wenn das verrückt klang... ich stand total auf seine blumigen Formulierungen.


Mit glühenden Wangen lag ich in der Wanne und dachte darüber nach, wie ich am besten darauf reagieren sollte.

Gerade wollte ich es mir vor dem Fernseher gemütlich machen, während ich mit Bella telefonierte, da klingelte es an der Tür. Ich erwartete niemanden und traute meinen Augen kaum, als doch tatsächlich Emmett vor der Tür stand. Schnell legte ich auf und staunte nicht schlecht... er sah in seinem dunkelgrauen Anzug einfach zum Anbeißen aus. In seinem Arm lag ein Strauß Blumen... nicht irgendwelche, sondern langstielige Rosen mit zarten weiße Knospen und einem purpurroten Rand...

"Guten Abend, meine bezaubernde Rose." Dabei lachte Emmett mich charmant an und ließ seinen Blick an mir hinunter gleiten, worauf seine Augen spitzbübisch zu leuchten anfingen.

Schlagartig wurde mir bewusst, wie ich vor ihm stand. Ich hatte mir meine Haare nach dem Baden nur locker hochgesteckt und einzelne Locken kringelten sich noch leicht feucht in meinem Nacken. Dazu trug ich meine tief sitzende graue Yogahose und ein dazu passendes enges, rosafarbenes Top. Aber bevor ich mich dafür genieren konnte, nahm er meine Hand und gab mir - wie bei unserer ersten Begegnung - einen Handkuss.

Ich musste mich leicht am Türrahmen festhalten, so weiche Knie bekam ich von dieser eigentlich so harmlosen Berührung. Meine Hand fing an zu kribbeln und ein warmes Feuer breitete sich in meinem ganzen Körper aus. Wie machte er das nur? Er brachte mich völlig aus dem Konzept und es kostete mich meine ganze Willenskraft nicht aufzuseufzen und ihn schmachtend anzustarren... obwohl... Himmel ich starrte ihn schon an! Schnell riss ich meinen Blick von seinen tiefen, braunen Augen los und räusperte mich.

"Oh, ähm... hallo Emmett. Danke für die Rosen." Oh Mann, Rose... etwas Geistreicheres bringst du nicht zustande...? Aber Emmett drückte mir schon seine mitgebrachten Blumen in die Arme.

"Für dich, meine Liebe. Für die schönste Rose auf Erden."

Jetzt wurde ich auch noch rot, na prima. Verlegen starrte ich auf den die schöne Pracht in meinen Armen.

"Rose, ich wollte dich fragen, ob du mir die Ehre erweisen würdest, heute Abend mit mir Essen zu gehen?" Erwartungsvoll schaute er mich an und suchte meinen Blick.

Oje, jetzt würde ich ihm auch noch absagen müssen... "Das tut mir leid, Emmett, aber ich hatte heute am frühen Abend schon ein Probeessen im Hotel..." Auf meine Worte hin trat ein so enttäuschter und trauriger Welpenblick in seine Augen, dass ich spontan fortfuhr... "aber wenn du möchtest, kannst du gerne reinkommen. Ich habe mir gerade eine DVD angemacht, wenn du magst..." Schon heiterte sich sein Gesicht wieder auf und er trat freudig ein.

Hatte ich ihn wirklich gerade reingelassen? Oh... da war mein Mund schneller gewesen als mein Verstand... Was machte ich hier nur? Ich wollte ihn doch noch etwas auf Abstand halten und nun... etwas unschlüssig schaute ich Emmett hinterher, der interessiert ins Wohnzimmer ging. Mein Blick blieb an seinen breiten Schultern hängen... was für ein Mann! Er strahlte eine Stärke aus, die mich schwach werden ließ. In seiner Gegenwart wurde mir meine Weiblichkeit mehr als bewusst und nur zu gerne würde ich mich von ihm beschützen lassen... obwohl das überhaupt nicht meine Art war.

Ich folgte ihm mit Schmetterlingen im Bauch, bot ihm ein Glas Rotwein an und entschuldigte mich dann, um erstmal die schönen Rosen ins Wasser zu stellen. Ich brauchte einfach einen Moment um mich zu sammeln. Da mir die Vasen ausgegangen waren, füllte ich diverse Tassen und Gläser mit den Blumen. Als ich zurück ins Wohnzimmer kam, hatte Emmett es sich schon auf dem Sofa gemütlich gemacht.

Himmel! Was ich sah, ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Er hatte sein Jackett ausgezogen und den Knoten der Krawatte so gelöst, dass sie ihm lässig um den Hals hing. Emmett saß sehr entspannt mit leicht aufgeknöpftem Hemd und hochgekrempelten Ärmeln auf dem Sofa. Seine nackten Unterarme wirkten so... beschützend! Und wie sich sein Bizeps unter dem dünnen Leinenhemd abzeichnete... Warum kam mir unser Sofa plötzlich so klein vor? Normalerweise hatten wir drei Mädels genug Platz, aber er nahm über die Hälfte des Sofas ein. Und wenn ich nur daran dachte, dass ich gleich neben ihm sitzen würde... mir lief es heiß den Rücken runter.

"Ich hoffe es stört dich nicht zu sehr, ich habe mir "Stolz und Vorurteil" reingelegt... also keine Action..." Jetzt lachte ich ihn frech an und lauerte auf seine Reaktion. Dies war nun wirklich ein ausgesprochener Frauenfilm und ich erwartete schon seinen Protest und die Frage, ob wir nicht auch etwas anderes anschauen können.

"Kein Problem." Emmett schaute mich sehr intensiv an und unsere Blicke verfingen sich. Plötzlich hatte ich das große Bedürfnis in seine Nähe zu kommen, aber ich hielt mich zurück. Ich wollte es langsam angehen lassen und warten, bis er den nächsten Schritt machen würde... denn ganz hinten in meinem Kopf hatte ich nicht vergessen, dass ich es ihm eigentlich nicht so leicht machen wollte... wenn da nur nicht diese starken Anziehungskraft wäre...

"Ich hätte noch Popcorn... wenn du Hunger hast?", fragte ich ihn um noch etwas Zeit zu schinden und meine widerstreitenden Gefühle in den Griff zu bekommen. Bevor ich mich neben ihn setzte, wollte ich mir ganz sicher sein, dass ich mich beherrschen konnte, nicht gleich über ihm herzufallen.

"Rose... danke, ich habe großen Hunger... !" Dabei sah er mich so an, dass mir sehr bewusst war, dass er mit Hunger etwas ganz anderes meinte als das Popcorn.

Wie von der Tarantel gestochen flüchtete ich beinahe in die Küche. Dieser Mann war zwar ein Gentleman, aber auch purer Sex auf zwei Beinen. In der Küche musste ich mich kurz setzten, um meinen Puls und das Hämmern meines Herzens zu beruhigen. Himmel, er machte es aber auch sehr geschickt. Ein verlangender Blick seiner braunen Augen und ich schmolz dahin. Wie sollte ich es nur schaffen, den Film über tatenlos neben ihm zu sitzen? Tief durchatmend schnappte ich mir nach dem Piepen der Mikrowelle eine große Schüssel, kippte das heiße Popkorn hinein und lief zurück zu Emmett.

Irgendwie schaffte ich es, mich neben ihn zu setzten und stellte die Schüssel demonstrativ zwischen uns auf das Sofa. Das war vielleicht etwas feige von mir, aber ich brauchte jetzt noch etwas Abstand. Er nahm es kommentarlos hin und bediente sich, wobei er mich offen anlächelte. Nachdem die ersten Klänge der Titelmusik erklangen und ich an meinem Wein nippte, fing ich an, mich zu entspannen.

Aber ich konnte mich nicht ganz so an dem Film erfreuen wie sonst. Meine Gedanken kreisten viel mehr um den Mann neben mir. Ich ertappte mich, wie ich anfing ihn verstohlen durch meine Wimpern zu beobachten. Immer öfter erwiderte er meinen Blick und wir schauten uns lange in die Augen. Während des gesamten Films verglich ich jeden Mann mit ihm und nicht einmal Matthew Macfadyen als Mr. Darcy mit seiner edlen Arroganz und seinem Temperament konnte ihm das Wasser reichen. Ohne mir dessen bewusst zu sein rutschte ich langsam immer näher an ihn heran, so dass sich unsere Beine leicht berührten.

Emmett stellte das Popcorn neben das Sofa und nahm meine Hand. Sanft fing er an kleine Kreise auf meinen Handrücken zu malen. Meine Haut fing wieder an zu kribbeln und ich musste ihn für seine Selbstbeherrschung einfach bewundern. Ich sah, dass er mich am liebsten näher an sich ziehen würde, mich küssen wollte, so wie seine Augen immer wieder zu meinem Mund wanderten. Aber er blieb ein Gentleman und hielt sich zurück.

Wenn ich das auch nur von mir behaupten könnte. Als er sein Rotweinglas schwenkte, um die Farbe im Licht zu prüfen und ihn mit geschlossenen Augen genoss, musste ich schlucken. Ich konnte mich gerade noch so zurückhalten und mich nicht über ihn beugen, um den Geschmack auf seinen Lippen zu kosten. Himmel... schnell trank ich auch einen Schluck aus meinem Glas. Gab es eine meiner Fantasien, die dieser Man nicht erfüllen könnte? Neben mir fing Emmett an vor lachen zu vibrieren und als ich ihn musterte schoss mir das Blut in die Wangen, denn er schien mich sehr genau beobachtet zu haben und hatte meinen inneren Kampf bemerkt.

Jetzt ärgerte ich mich über mich! Arr... ich riss mich am Riemen und konzentrierte mich mehr auf den Film und schwor mir trotzig, ihn einfach mal zu ignorieren. O.k. ich versuchte es... da es mir aber nicht recht gelang, fing ich eine lockere Unterhaltung an. Ich fragte ihn, wie sein so Tag war und was er gerne machte. Es war sehr interessant, mehr über Emmett zu erfahren und ihn näher kennenzulernen. Auch er fragte mich aus und ich genoss unser Gespräch.

Als meine Lieblingsszene im Regen unter dem Pavillon begann, wo Mr. Darcy seiner Lizzie Bennet seine Liebe in "glühendster" Weise erklärte, spürte ich, wie Emmett mit meinem Haar im Nacken spielte und dabei meinen Hals zart berührte. Dort wo seine Finger sanft meine Haut liebkosten, bekam ich eine Gänsehaut, obwohl seine Finger heiße Spuren auf meiner Haut hinterließen.

Ich schloss meine Augen und konnte einen kleinen, wohligen Seufzer nicht unterdrücken. Als ob er genau spüren würde, was mir gut tat, fing er an meinen Nacken zu massieren. Wie eine Katze streckte ich mich ihm entgegen und genoss jede seiner mal sanften und mal festeren Berührungen. Er hörte nicht auf, mich zu kraulen und mir lief ein Schauer nach dem anderen - ausgehend von seinen Fingerspitzen - über meinen ganzen Körper.

Emmett beugte sich ganz nah zu mir und flüsterte mir ins Ohr. "Entspann dich, Rose."


Und das tat ich auch... im Nachhinein betrachtet wohl etwas zu viel, denn das Nächste was ich mitbekam war, dass mein Kissen irgendwie wackelte. Steinhart und gleichzeitig warm und weich wirkte meine Unterlage. Als ich versuchte mich im Halbschlaf bequemer hinzulegen und mir mein Kissen besser unter den Kopf zu stopfen, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich auf jemanden lag... Aber... wie? WAS?

Ruckartig riss ich meinen Kopf hoch, meine Augen auf und starrte in ein paar warme, braune Augen.

"Emmett... OH!" Ich musste wohl eingeschlafen sein. Ich lag komplett in seinen Armen und eins meiner Beine war zwischen seine gerutscht. Wie hatte ich es nur wieder geschafft, mich in eine solche Lage zu bringen? Ich versuchte mich aufzurappeln und Emmett stieß einen kleinen Fluch aus.

Da bemerkte ich es... Himmel! Mir entfuhr ein kleines Kichern und ich versuchte so vorsichtig wie möglich aufzustehen um ihn nicht noch mehr zu reizen. Aber er hatte andere Pläne. Langsam nahm er mich in seine Arme und zog mich höher, wobei ich nun komplett auf ihm zum liegen kam und mir seine harte Erektion mehr als bewusst wurde.

"Guten Morgen, Rose, ich hoffe, du hast gut geschlafen?" Schelmisch grinste er mich an und steckte mir eine Haarsträhne hinter das Ohr und verweilte dort mit seinen Fingern.

Ich hoffte inständig, dass er nicht mitbekommen hatte, dass ich mich im Schlaf bewegte. Bella beschrieb mich gern als „Schmusekatze“, denn ich würde mich dann immer an sie klammern und kuscheln...

"Emmett, es tut mir sehr leid, ich bin wohl eingeschlafen... Ich hoffe, du konntest so auf meinem Sofa auch etwas schlafen?" Nun lächelte ich ihm zu und fing an, seinen Körper unter meinem immer intensiver wahrzunehmen. Meine Hände lagen auf seiner Brust und unter meinen Fingern fühlte er sich so fest und muskulös an. Ich hatte das Gefühl, unsere Körper passten perfekt zusammen.

"Oh ja, es war sehr ... interessant." Dabei beugte er sich zu mir und seine Lippen streiften ganz sanft die meinen.

Es war nur ein Hauch... aber er reichte schon aus um meinen ganzen Körper kribbeln zu lassen und die Schmetterlinge in meinem Bauch führten einen wilden Tanz auf. Bevor er sich wieder zurückziehen konnte, kam ich ihm entgegen und küsste ihn zurück.

Erst sanft und langsam, aber nun konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Er drückte mich noch fester an sich und vertiefte unseren Kuss. Unter seinem leichten Druck öffnete ich etwas meine Lippen und er tastete sich zaghaft vor. Als sich unsere Zungen anstupsten, stöhnte er kurz auf und seine Zunge umkreiste meine. Ich war kurz davor mich in seinem Kuss zu verlieren, als er sich viel zu schnell wieder von mir löste. Schwer Aatmend legte er seine Stirn an meine.

"Rose... ich brauche jetzt dringend... einen Dusche! Ist das möglich?"

Dusche? Wie kam er denn jetzt auf so etwas? Ich war mit meinen Gedanken noch ganz bei seinem Kuss und war leicht vor den Kopf geschlagen, dass der "werte Herr " jetzt duschen wollte. Aber ich zeigte ihm das nicht, schluckte meinen aufkommenden Ärger hinunter und meinte mit süßer Stimme.

"Natürlich... kein Problem. Komm ich zeig dir, wo unser Bad ist." Ich stand bewusst etwas umständlich auf, streichelte dabei 'versehentlich' mehr von seinem Körper, als ihm lieb sein konnte, und lächelte verschmitzt in mich hinein, als er ein Stöhnen unterdrücken musste und selber etwas steif aufstand.


Als er dann unter der Dusche verschwunden war, kam mir der Geistesblitz ihn etwas zu ärgern... nie hätte ich mir in diesem Moment die Folgen dafür erträumen lassen. Leise hatte ich mich ins Bad geschlichen und ihm seine Kleider sowie sämtliche Handtücher weggenommen, sollte er doch sehen, wie er trocken wurde.

Dass dann ausgerechnet Bella und Alice nach Hause kamen, als Emmett aus dem Bad stürmte mit nichts weiter als meinem kurzen, rosafarbenen Spitzenmorgenmantel an... damit konnte ich nun wirklich nicht rechnen. Das war ein Bild... jetzt noch musste ich darüber Lachen.

Aber als er mich dann mit wütendem Blick fixierte und rückwärts in mein Zimmer schob, verschlug es mir den Atem. Sein herrlicher, wohlgeformter, aber auch tropfnasser Körper presste sich an mich. Ich wollte mich von ihm befreien, aber meine Bewegungen machten es nur noch schlimmer und meine Hände rutschten über die nackte Haut auf seiner Brust.

Ich schaffte es, mich glucksend in seinen starken Armen umzudrehen. Mir blieb aber das Lachen im Hals stecken, als er mich an den Hüften packte und mich fest gegen seine erwachenden Lenden drückte. Er senkte seinen Kopf und biss mir zärtlich in den Nacken. Ich fing an zu Stöhnen und rieb auffordernd meinen Po an seiner Härte. Himmel! Ich spürte wie ich feucht wurde. Als seine Hände fest über meinen Körper strichen und dabei meine Brüste fanden, wurde mir gleichzeitig heiß und kalt.

"Rose, du machst mich wahnsinnig!", stöhnte Emmett.

"Ja, ich weiß!" Ich drehte meinen Kopf zu ihm um und schaute ihm tief in die Augen, die noch dunkler waren, als sonst. Und schon fanden sich unsere Lippen gierig und ich schlang meine Arme um seinen Nacken. Unser Kuss wurde immer wilder und leidenschaftlicher.

Emmett fing an, an meinem Top zu ziehen und ich versuchte gleichzeitig ihm meinen Morgenrock von den Schultern zu streifen. Keuchend fielen die Wörter: zu schnell, zu viel, zu wichtig! Aber für uns gab es kein Halten mehr.

Wie im Rausch flog mein Top durch das Zimmer und ich fand mich auf mein Kissen gebettet liegend wieder.
Als seine Lippen eine meiner harten Brustspitzen fanden, stöhnte ich kehlig auf und bog mich ihm verlangend entgegen. Er knetet und liebkoste meine Brüste und ich schlang dabei meine Beine um seine Hüften. Deutlich presste sich seine nackte Männlichkeit hart und pulsierend gegen meine heiße Mitte und ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und drückte mich reibend dagegen.

Er löste meine Beine von seinen Hüften und küsste sich einen Weg zu meinem Bauch, umkreiste meinen Bauchnabel. Ich schrie kurz auf, als er seine Zunge neckend in ihn eintauchte.

Quälend langsam begann er meine Yogahose immer tiefer zu ziehen und bedeckte jeden Zentimeter freie Haut mit seinen Lippen. Als ich völlig nackt vor ihm lag, mit wild klopfendem Herzen und mich vor Lust windend, wurde sein Blick glühender und er murmelte: "Du bist so wunderschön, Rose".

Mein gehauchtes „Emmett“ ging in ein überraschtes Keuchen über, als er mit seinen Lippen meinen Venushügel erforscht. Seine Zunge fand meine Klit, um leicht an ihr zu lecken und zu saugen. Währenddessen vergrub ich meine Hände in seinem kurzen, lockigen Haar. Himmel! Augenblicklich stand ich in Flammen, und konnte kaum noch klar denken. Stöhnend gab ich mich meiner Lust hin und zog scharf die Luft ein, als er vorsichtig mit einem Finger in mich eindrang.

Auffordernd schob ich ihm mein Becken entgegen und versuchte so den Druck noch zu erhöhen. Emmett verstand meine unausgesprochenen Wünsche und fügte einen zweiten Finger hinzu. Er knurrte mir in den Schoß, als ihm der Beweis meiner starken Erregung an den Fingern hinunterlief und sogleich ersetzte er seine Finger durch seine Zunge, um mich zu kosten.

Ich fing an zu zucken und wollte einfach mehr - brauchte mehr. Nicht gerade sanft zog ich ihn an seinen Haaren wieder höher und küsste ihn hart und verlangend. Dann zog ich blitzschnell ein Kondom aus meinem Nachttisch, riss es ungeduldig mit Hilfe meiner Zähne auf und kniete mich vor Emmett nieder.

Er konnte gerade noch einen überraschten Laut ausstoßen, das in ein Zischen überging, als ich geschickt das Kondom über seine heiße Eichel schob und langsam runterrollte. Dabei nahm ich ihn zärtlich aber fest in meine Hände. Nichts an diesem Mann war in irgendeiner Art 'klein' oder 'einfach' oder gar 'unbedeutend'.

Emmett suchte wieder meine Lippen, küsste mich wild und zog mich zurück in die Kissen. Dabei rollte er sich zwischen meine Beine, die ich ihm mehr als bereitwillig weit öffnete. In einer fließenden Bewegung drang er in mich ein und wir stöhnten gleichzeitig auf. Wir passten einfach perfekt zusammen. Er füllte mich voll und ganz aus und wir fanden gleich einen schnellen Rhythmus.

Schweiß bedeckte unsere Körper und meine Hände rieben genüsslich über seine feuchte Haut. Jetzt konnte ich jede Kurve seiner Muskelstränge nachfahren und musste sie nicht mehr nur erahnen. Ich merkte schnell, dass auch er trotz seiner Größe Schwächen hatte… Seine sehr empfindlichen Brustwarzen faszinierten mich und ich spielte mit ihnen. Meine Hände fuhren immer wieder über sie, bevor ich eine in den Mund nahm und an ihr knabberte, was ihn unkontrolliert stöhnen und zucken ließ.

Ich gab ihm einen kleinen Impuls mit meiner Hüfte und schon rollten wir uns über das Laken und ich fing an ihn zu reiten. So konnte ich ihn noch tiefer in mich aufnehmen, das Tempo bestimmen... über ihn bestimmen... das gab mir etwas von meiner alten Emanzipation zurück. Seine Hände strichen von meiner Hüfte hinauf zu meinen wartenden Brüsten und ich warf keuchend den Kopf nach hinten.
Emmett ließ eine Hand noch höher an meinen Hals hinauf gleiten und strich mir mit seinem Daumen über meine geöffneten Lippen. Sofort nahm ich ihn in den Mund, leckte und saugte an ihm, was Emmett aufstöhnen ließ.

Ich bewegte mich immer schneller, der Druck wurde immer höher und ich merkte, wie ich meinem Höhepunkt immer näher kam. Ich stieß kleine Laute der Lust aus und als er sich vorbeugte um an einer meiner harten Spitzen gierig zu saugen, zog ich mich mehrmals um seine pulsierende Läge zusammen und kam mit einem "Oh mein Gott - Em" auf den Lippen, sehr hart und schnell.

Emmett richtete sich weiter auf, schlang meine Beine um seine Hüften und schob mich so zurück auf das Bett. Er pumpte noch ein paar Mal, stöhnte laut auf und kam heftig in mir, danach brach er schwer atmend über mir zusammen.

Ich schwebte immer noch wie auf Wolken und zusätzlich in Watte gepackt... Emmetts Kopf lag seit ein paar Minuten zwischen meinen bebenden Brüsten und ich fuhr ihm zärtlich mit meinen Fingern durchs Haar. Als er langsam wieder zu Atem kam, schaute er mich frech an und meinte:

"Ich glaube, ich brauche noch eine Dusche... kommst du mit?"

Ich konnte eindeutig den Schalk in seinen Augen blitzen sehen und musste lachen. Oh ja... ich komme!


Erschrocken zuckte ich zusammen, als mein Handy piepste. Verlegen schaute ich mich um, ob mich jemand beobachtete, wie ich hier am helllichten Tag vor mich hin träumte. Aber mein Chef war gerade nicht zu sehen und so legte ich schnell den Rosenstoff wieder zurück und angelte nach meinem Telefon. Als ich die Nachricht sah, lächelte ich glücklich vor mich hin, stieß einen tiefen Seufzer aus und ließ das Handy wieder in meine Tasche gleiten.

6 Kommentare:

  1. wieder ein schönes kapitel......
    :-)

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  2. heii mein liebes stuffelchen,
    ich bin direkt zum kap gegangen und hab den teaser nicht gelesen, als ich gesehen hab das ein neues kap on is;)
    jetzt weiß ich warum die geschichte P18 ist:D bei bella und edward hätte ich auf P16 getippt aber bei rose und emmet...:D
    aber wenn rose das alles nur geträumt hat, dann könnten doch bella und alice nicht (aus ihrer sicht) durch die tür kommen.
    naja wundervoll geschrieben wie immer!!
    *knuddel*
    alles liebe deine bella

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  3. Oh lala...
    Das sind ja mal heiße Tagträume!
    Das war ja wirklich ein schöner TV-Abend... und Emmett ist ja richtig süß mit seinen Rosen!
    Könnte nicht jeder Morgen so schön beginnen??
    Danke für dieses tolle und heiße kapitel :-D

    LG Clara

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  4. Hey Süße,
    Einblicke in die Gedanken anderer Personen finde ich immer total interessant, und würde mich über weitere (Alice/Jasper ;) ) sehr freuen.
    Rosalie haben wir ja schon kurz kennenlernen dürfen, und ich muss sagen: dieser Charakter ist dir (wie alle anderen) super gelungen. Mir gefällt Roses Art und ihre Aufrichtigkeit. Sonst kann ich dir nur sagen: du wirst immer besser. Von Tina weiß ich zufällig, dass du fast keine Logikfehler mehr machst (wenn ich das mit meinen Versuchen vergleiche: au weia) und das merkt man einfach auch deiner ff an, das die einfach in sich stimmt und einer absolut logischen Linie folgt. Es macht einfach Spaß, ein neues Kap zu lesen und ich würde mich freuen, wenn du wieder regelmäßig zum Schreiben kommst ;). Auch über ein Kap mit Ed oder Bella freue ich mich natürlich ;), nicht dass du das missverstehst. Ich bin einfach total gespannt, wie es weitergeht.
    Alles Liebe, Caro

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  5. Wow echt total super! Bin schon gespannt wie es weiter geht! Apropo, wann kommt denn das nächste Kapitel? :)
    LG

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  6. verdammt hot da bekommt man doch lust auf mehr :D
    und jetzt warten wies weitergeht *heul*

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